Aktuell


26. April 2018

 Besuch in der Superorchideenschmiede

Welchen Segelfliegerpiloten würde das nicht interessieren - einen Blick hinter die Kulissen der weltberühmten "Schmiede" von Segelflugzeug-Superorchideen zu werfen?

Letzen Donnerstag reisten viele Fellbacher Segelflieger nach Kirchheim/Teck zur Fa. Schempp-Hirth und konnten sich dort in einer interessanten und kurzweiligen Werksführung ein Bild über die manufakturähnliche Herstellung der edlen weißen Segelflugzeuge machen. Ganz genau schauten wir uns auch einen kurz vor der Auslieferung stehender Duo Discus XLT an, der ähnlich ausgestattet war wie unser bestellter Duo, der in diesen Hallen Ende September fertig gestellt werden wird. Die Vorfreude auf diesen neuen Hochleistungsdoppelsitzer ist bei allen Beteiligten riesengroß!


21. April 2018

Neues Farbdesign für unsere Segelflugzeuge

Twin3 Acro (li.) mit Discus CS (re.) im neuen Warnfarbendesign

Am letzten Samstag nach dem Flugbetrieb war es soweit:

Fotoshooting mit unseren Segelflugzeugen im neuen Farbdesign. In der tiefstehenden Abendsonne präsentieren sich zwei Segelflugzeuge Schnauze an Schnauze im auffälligen Warnfarbendesign.

Wir erhoffen uns damit einen deutlichen Sicherheitsgewinn durch eine frühzeitigere Erkennung in der Luft bei Begegnungen mit andern Flugzeugen. In dem Luftraum, in dem wir unterwegs sind, gilt das Prinzip "Sehen und gesehen werden". Je eher ein Pilot ein anderes Flugzeug erkennt, das seinen Flugweg kreuzt, desto besser kann er einer mögliche Kollision ausweichen.


21. April 2018

Twin 3 macht Werbung für die Stadwerke Fellbach 

Nach der dringend notwendigen gewordenen Ersatzbeschaffung unseres Doppelsitzers Twin 3 für die Anfängerschulung unterstützen uns nun die Stadtwerke Fellbach finanziell. Dafür prangt seit letzter Woche das SWF-Logo an dominanter Stelle auf dem Bug des Twins und auf den Seitenflächen seines Transportanhängers.

Die Fellbacher Segelflieger bedanken sich hiermit bei den Stadtwerken Fellbach (SWF) ganz herzlich und freuen sich über diese langfristige Unterstützung!


7. April 2018

Neue Flugschüler begeistert über ihre ersten Flüge


30.3./ 2.4. 2018

Die Saison kann beginnen!

Am Freitag konnte die Jahresnachprüfung unserer Segelflugzeuge und die Überprüfung der Seilwinde erfolgreich abgeschlossen werden. Nach dem Werkstattflug von Jörg mit unserem "Fox 1" stand fest, die Saison kann beginnen.

Bei schönstem Wetter am Ostermontag zog es uns auf den Flugplatz um endlich wieder zu fliegen. Sogar längere Flüge von 40 Minuten waren möglich und Flugschüler Serdil konnte seinen ersten Schulungsflug absolvieren.


14. März 2018

Teilnahme an Vereinsaktion der Fa. Hafner

Die Firma Hafner Fertigungsmesstechnik aus Fellbach vergibt, im Rahmen einer Vereinsaktion zum 90-Jährigen Jubiläum, je 1.000 Euro an die 10 Vereine, die auf Facebook die meisten "Likes" für ihr Bild sammeln.

Auch die Fliegergruppe Fellbach hat sich an dieser Aktion beteiligt und ein Foto eingeschickt.

Nun brauchen wir natürlich jede Menge Unterstützung, um unter die "top ten" zu kommen und damit Geld für unseren neuen Doppelsitzer zu gewinnen. Jeder, der einen Facebook Account besitzt, kann auf der Facebook Seite von Hafner Fertigungsmesstechnik, Philipp Hafner GmbH&Co.KG

https://www.facebook.com/pg/hafnerphilipp/photos/?ref=page_internal

dem Bild der Fliegergruppe Fellbach einen Daumen nach oben geben.

Vielen Dank für eure Unterstützung!


15. Februar 2018

Warum es vom Hoch zum Tief schief gehen kann

Theorieunterricht für Pilotenanwärter

In der fliegerische Winterpause legen die Fellbacher Segelflieger keinesfalls die Hände in den Schoß. Nicht nur die Werkstattarbeit fordert den vollen Einsatz der Aktiven, um die Flugzeuge wieder für die kommende Flugsaison fit zu machen, sondern auch unsere Fluglehrer setzen sich im Theorieunterricht voll ein, um dem Pilotennachwuchs das notwendige theoretische Rüstzeug für das Fliegen zu vermitteln.

Letztes Jahr haben drei neue Flugschüler die Ausbildung begonnen und nehmen eifrig am Unterricht teil. Und es gibt allerhand Stoff zu verstehen und aufzunehmen, so dass manchmal die Köpfe "rauchen". 

Heute steht das Fach "Meteorologie" auf dem Stundenplan. Luftdruck, Temperatur, Feuchte, Druckfläche ... lauter Begriffe, die verinnerlicht werden sollten, da sie in der Fliegerei absolut elementar sind. Wer das später als Pilot nicht weis und entsprechend berücksichtigt, kann in gefährliche Situationen kommen. Zum Beispiel beim Fliegen vom Hoch(druckgebiet) in Gebiete mit sinkendem Luftdruck (Tief) verliert das Flugzeug bei unveränderter Höhenmesseranzeige an Höhe über Grund. Diesen Effekt beschreibt der Merksatz "vom Hoch zum Tief geht schief".

Fluglehrer Hermann Eichner (links) vermittelt den Stoff in gekonnt kurzweiliger Art an seine Flugschüler. Serdil und Florian (ganz rechts) arbeiten konzentriert mit.


27. Januar 2018

Gedenkstein für Tom

An der Absturzstelle im Wald bei Bartholomä erinnert jetzt ein schlichter Kalkstein mit einer Metalltafel an Toms tödlichen Unfall am 24. Juni 2017.

Fidde Wohlfahrt und Jürgen Wertenbach (v. l.) setzen am 13. Januar 2018 den Stein im Wald an der Unfallstelle

 


23. Januar 2018

Aus der Schweiz importiert:  Unser neuer Twin III

Was ist ein Segelflugverein ohne Doppelsitzer? Ohne die Möglichkeit, Schul-, Check- und Passagierflüge durchführen zu können?
Die Antwort ist ganz einfach: Nicht überlebensfähig!

Den Verantwortlichen im Verein war klar, dass wir alle Hebel in Bewegung setzen mussten um wieder zu einem geeigneten Doppelsitzer zu kommen. Schon bald zeichnete sich im Herbst 2017 die Lösung ab, dass wir vom LTB Helmut Lindner eine professionell reparierten schönen Twin III zu einem fairen Preis erwerben konnten. Allerdings mit dem Wermutstropfen, dass wir diesen aus Kapazitätsgründen von Lindner frühestens Mitte Juli 2018 erhalten würden und wir somit die erste Hälfte der Flugsaison 2018 mit alternativen Lösungen überbrücken müssten. Dann sollte Anfang November alles überraschend ganz anders kommen...

Am Mittwoch (2.11.2017) sah Jörg Reichle auf "segelflug.de" die Ausschreibung eines Twin III in der Schweiz. Das sah alles sehr nach einem gutem Angebot aus! Ohne langes Zögern nahm unser erster Vorsitzende Thomas Finkenberger Kontakt mit den Schweizer Segelfliegern aus Nidwalden am Vierwaldstättersee auf und vereinbarte gleich einen Besichtigungstermin für den kommenden Sonntag (5.11.). Sonntags fuhren dann Walle Laffsa, Jörg Reichle, Jürgen Wertenbach, Roland Schäfer und Thomas Finkenberger in die Schweiz zur Fliegergruppe Nidwalden am Flugplatz in Stans und hatten im Reisegepäck vorausschauend schon mal viertausend Euro dabei. Mit dieser Anzahlung wollten wir uns den Twin III (falls alles passen sollte) in einem Vorvertrag sichern.

Jörg hat das Flugzeug dann vor Ort einer gründlichen technischen Inspektion unterzogen, eingehend die L-Akte durchgesehen und das Flugzeug für technisch einwandfrei eingestuft. Der optische Zustand des Flugzeugs war mit dem unseres alten Twins vergleichbar. Nachfolgend ein kurzer Überblick über die Einzelheiten dieses Twin III Verkaufsangebotes:

  • optimale Zuladung 180 kg (Lindner-Twin hatte 20 Kg weniger Zuladung!)
  • mit Streckenrechner LX8000 vorne und hinten (Lindner-Twin enthielt nur die Grundinstrumentierung)
  • ca. 3500 Flugstunden, vergleichbar mit unserem alten Twin
  • ca. 5000 Starts, ca. 4000 weniger als unser alter Twin hatte
  • 5 Werknummern vor unserem alten Twin, d.h. vergleichbares Alter
  • keine Unfallschäden
  • mit gleichem Cobra-Anhänger, wie unser aktueller Twin-Anhänger (Lindner-Twin hätten wir ohne Anhänger bekommen)
  • mit noblen Hallenkuller als Beigabe
  • sehr attraktiver Kaufpreis
  • sofort verfügbar

Alle Beteiligten waren vom Zustand des Flugzeugs positiv überzeugt, stuften das gesamte Paket als sehr geeignet für die Fliegergruppe ein und haben daher einem Kauf zugestimmt. Noch an Ort und Stelle unterzeichnete Thomas dann den Kaufvertrag. So kam die Fliegergruppe Fellbach an diesem Sonntag noch in den Besitz eines idealen Nachfolgers unseres alten Twins!

Jürgen Wertenbach und Thomas Finkenberger planten die Abholung des Flugzeugs gleich am nächsten Donnerstag (15.11.2017). Zuvor waren noch die umfangreichen (Zoll-) Papiere für die Einfuhr nach Deutschland vorzubereiten. Mit Tim Henzlers Unterstützung und seiner Speditionserfahrung gelang dies perfekt. Somit verlief dann am Donnerstag der Grenzübergang beim Baseler Zoll in Weil am Rhein völlig problemlos. Die einzige Sorge der Schweizer schien zu sein, dass wir auch den Anhänger ordnungsgemäß mit einer Autobahnvignette versehen hätten. Aber da hatten die Schweizer Fliegerkameraden vorgesorgt und uns zum Abschied noch eine solche Vignette geschenkt!

Angekommen in Fellbach wurde der neue Flieger von vielen Vereinskameraden beim Auspacken bestaunt und kritisch begutachtet. Momentan steht er noch in der Werkstatt und wird für die kommende Flugsaison fit gemacht. Am dringlichsten war die Zulassung beim LBA. Jörg Reichle kümmerte sich um die erforderlichen Unterlagen, löste die alten Schweizer Kennzeichen an Rumpf und Flügeln ab und klebte die neuen deutschen Kennzeichen auf Rumpf und Flügel auf: Aus HB-3016 wurde D-6082.

Walle Laffsa nahm sich dann den Twin vor, um ihn mit einigen Jungfliegern auf Hochglanz zu polieren. Die Aktion war durchaus von Erfolg gekrönt. Die etwas mitgenommene, matte Oberfläche strahlt jetzt wieder in einem hochglänzendem Weiß!
Jörg Reichle fand die Bordstromversorgung des Twins mit 2 schweren Bleibatterien nicht mehr zeitgemäß und spendierte dem neuen Doppelsitzer der Fliegergruppe einen leistungsfähigen, leichten Lithium-Ionen-Akku samt passendem Ladegerät. Vielen Dank, Jörg!
Dem Thema gute Sichtbarkeit in der Luft und damit Erhöhung der Flugsicherheit nahm sich Reinhard Weisner an. Er stellte im Ausschuss verschiedene Designvorschläge zum Bekleben mit orangeroter fluoreszierender Warnfolie vor. Den ausgewählten Vorschlag nahm er als Vorlage, um anschließend mit tatkräftiger Unterstützung von Sven Bäder die Folie auf Rumpf und Flügel aufzubringen. Die beiden machten Extraschichten in der Werkstatt, um in aller Ruhe und ungestört vom Treiben an einem normalen Werkstattabend die stellenweise doch herausfordernde Arbeit der optisch ansprechenden Umsetzung zu leisten. Wie man auf den Fotos erkennen kann, lässt sich das Ergebnis durchaus sehen. Die beiden haben dabei die vorhandene Folienrolle so intelligent zugeschnitten, dass noch genügend Material übrig geblieben ist, um z. B. den Discus FA auch noch mit Warnfolie bekleben zu können. Wie sagte noch mal Franz  Beckenbauer: Schau'n mer mal...


5.-14. Januar 2018

Ein Traum geht in Erfüllung - eine Flugwoche in Bitterwasser/Namibia

Saisonstart Nr. 2 im Januar

Roland Schäfer:

Am 6. Januar hatte ich noch einen Tag „frei“. Darüber war ich auch sehr froh um mir alles in Ruhe mal anzusehen. Was bei einem tausend Kilometer Wetter dann doch etwas schwerer fiel als gedacht.Am 7.Januar war es dann soweit, mein erster Flug mit der ASH30. Mit Dieter Schwenk meinem Copiloten. Den brauchte ich auch, weil ich weder BZF I noch eine gültige Eigenstartberechtigung hatte. Außer uns flog an diesem Tag fast niemand weil das gute Wetter an diesem Tag Pause machte. Trotzdem für mich ideal. Ohne Stress konnte ich den doch etwas speziellen Eigenstart mit der ASH30 in Verbindung mit dem Flugplatz Bitterwasser in 1263m MSL und etwa 35°C Außentemperatur üben.
Täglich folgten weitere wunderschöne und spannende Flüge. So mal beim Spazierenfliegen weit über 900km Strecke zu machen ist schon etwas Besonderes. Besonders beeindruckend sind auch die Berge im Westen, die Namib und die schnurgerade Grenzlinie zu Botswana. Hunderte von Kilometern geradeaus in Richtung Süden. Hier geht's zum Flug.

 

Den ganzen spannende Bericht findet ihr hier: Ein Traum geht in Erfüllung 


8.-9. Januar 2018

Föhnfliegen - Nervenkitzel mit grandiosen Aussichten

Saisonstart im Januar

Tim Henzler:

Am 8. und 9. Januar waren Jan Lyczywek und ich mit meinem Calif zum Föhnfliegen in den Alpen. Auf Einladung eines Freundes hin durften wir ausnahmsweise vom Segelflugzentrum Königsdorf (südlich München im bayerischen Alpenvorland gelegen) starten.

Montag früh trafen Jan und ich uns früh um Sieben zum Aufrüsten, bei Dunkelheit – und dichtem Nebel. Doch aus unseren früheren Flug-Expeditionen haben wir eines gelernt: am Morgen des Flugtages sind ohnehin alle Entscheidungen getroffen, alle Räder in Bewegung gesetzt, der meiste Aufwand bereits investiert. Es macht keinen Sinn, die wenigen noch fehlenden Vorbereitungen jetzt für eine Stunde oder zwei aufzuschieben, nur um sie im Falle einer Wetterbesserung dann in Hektik erledigen zu müssen. Wir steckten also unverdrossen das italienische Edelblech zusammen – als eingespieltes Team geht das zu zweit mittlerweile in zwanzig Minuten – klebten ab, bauten den Sauerstoff ein und waren bald startbereit. Den Nebel beeindruckte das wenig... 

(Den ganzen spannende Bericht findet ihr hier: Föhnfliegen im Calif  )

Hier Tims tolle Fotos:

 

Erster Tag: Montag, 08.01.2018

 

Zweiter Tag: Dienstag, 09.01.2018


09. Dezember 2017

Unsere Weihnachtsfeier - besinnlicher Jahresabschluss nach turbulentem Jahr

Ein turbulentes Jahr 2017 ließen wir in einer festlich geschmückten Werkstatt mit Familie und Freunden gemeinsam ausklingen.

Das warme Büffet lieferte in diesem Jahr die Familie Ellinger aus der Weinstube Burg,

ergänzt und abgerundet mit vielen unterschiedlichen Salaten und leckeren Desserts, die von den Vereinsmitgliedern selbst zubereitet worden sind.

Es hat uns sehr gut geschmeckt!

Ein großes Lob an alle, die zum Festessen beigetragen haben!

 

Nach dem Hauptgang trat unser erster Vorsitzende Thomas Finkenberger vor den festlich glitzernden Weihnachtsbaum und ließ die Ereignisse dieses denkwürdigen Jahres 2017 in einer kleinen Ansprache Revue passieren.

Der schrecklichen Flugunfall im Juni stürzte uns alle in eine Krise. Nach einer großen Ratlosigkeit ging es dann langsam wieder aufwärts. Durch das außerordentliche Engagement vieler Kameraden gewann die Neuorientierung des Vereins an Fahrt. In der Folge entstanden in den letzten Monaten realistische Pläne für die Ersatzbeschaffung und Finanzierung unseres Schulungsdoppelsitzers und eines neuen Doppelsitzers für die Fortgeschrittenenschulung im Überlandflug - die Initiative Duo-Discus.
Unser Stand auf dem Fellbacher Herbst war ein Volltreffer: Neben Spenden für die Stiftung Mayday konnten wir auch zwei neue Flugschüler gewinnen. Im Frühjahr 2018 gehen somit insgesamt drei neue Flugschüler an den Start - unsere Fluglehrer stehen bereit!

 


Last but not least konnte Thomas noch einen Urkunde und eine Medaille des BWLV für eine große sportliche Leistung an Steffen Lindenmaier überreichen. Steffen errang für die Fliegergruppe Fellbach in der Offenen Klasse den 1. Platz in der Baden-Württemberg Wertung der deutschen Meisterschaft im Streckensegelflug (DMSt). Wir alle gratulieren zu diesem großartigen Erfolg!

Mit diesem erfreulichen Thema beendete Thomas seinen kleinen Bericht. 

Wenig später hörten wir ein Klingeln, dann pochte es an der Werkstatttür... und herein kam der Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht!

Wie jedes Jahr besuchte er die Fellbacher Flieger und brachte für die Kinder und auch für die besonders aktiven Fliegerkameraden kleine Geschenke mit. Er machte den Fliegern Mut, den nach dem Unglück eingeschlagenen positiven Weg mutig und zuversichtlich weiter zu gehen und gab dazu seinen Segen!

 

Der Nikolaus mit Knecht Ruprecht lobt das besondere Engagement der drei Fliegerkameraden

Jörg Reichle, Roland Schäfer und Jürgen Wertenbach (v. l. neben Knecht Ruprecht)

 

Dann verließ er uns wieder gefolgt von Knecht Ruprecht, dessen jetzt leer gewordener Schlitten leicht zu ziehen war.

Auf Wiedersehen Nikolaus, bis zum nächsten Jahr!

 


21. Oktober 2017

Jährliche Heckenschneideaktion auf unserem Campingplatz und Flugplatz

Auch in diesem Jahr trafen sich früh am Morgen des 21. Oktobers wieder viele fleißigen Helfer zur alljährlichen Heckenschneideaktion. Gleich zu Beginn um 9 Uhr startete Thomas Finkenberger  mit einem kurzen Briefing, so dass jedem klar war, was er zu tun hatte. Danach begannen wir routinemäßig mit den Arbeiten. Wieder einmal meinte es der Wettergott gut mit uns. Der Tag war sonnig, trocken und angenehm temperiert, so dass die Arbeiten gut voranschritten. Kurz nach 12 Uhr - High Noon - unterbrachen alle ihre Tätigkeiten: Mittagspause!! Peter Herbich brachte für jeden Helfer zwei der berühmten Leberkäswecken vom Grötzi/Knöpfle mit. Auch an Schmierstoff in Form von Bier, Cola und Sprudel gab es keinen Mangel. Mmmh, so macht das Arbeiten Spaß! Dermaßen motiviert brachen wir zur zweiten Halbzeit auf. Gegen 15:30 Uhr schaltete Jürgen Wertenbach den Häcksler aus - Feierabend! Dann noch ein kleiner Ausklang beim restlichen Bier vor der Festhütte, bevor man sich wieder verabschiedete und nach Hause fuhr.

 


8. Oktober 2017

200 Luftballone für einen guten Zweck

Nach dem erschütternden Flugunfall im Juni haben uns mehrere Mitarbeiter der Stiftung Mayday beigestanden das Unfassbare zu verarbeiten. Seit 17 Jahren unterstützt die Stiftung Mayday Flugbesatzungen, die von belastenden Vor- oder Unfällen betroffen sind.

Zu tiefen Dank verpflichtet haben wir deshalb für die Stiftung Mayday auf dem Fellbacher Herbst 2017 Spenden gesammelt. So gestaltete ein kleines Team der Fliegergruppe Fellbach am verkaufsoffenen Sonntag einen Stand gegenüber der Lutherkirche. Wir verkauften 200 hübsche Luftballone in Flugzeug- und Sternform und hatten unseren Looping-Star in Betrieb. Nach einem etwas schleppenden Start bei Nieselregen klarte der Himmel auf und unser Stand wurde von vielen Interessierten umlagert. Immer wieder ergaben sich gute Gespräche mit den Standbesuchern über die Schönheit und den Gefahren des Segelfliegens. Das Ergebnis des Einsatzes am Sonntag:
- alle Luftballone verkauft

- Spendenbox gut gefüllt

- zwei (!) neue Flugschüler gefunden

- und großes Interesse an Segelflug-Rundflügen im nächsten Jahr 

                … besser hätte es nicht laufen können!

 


24. Juni 2017

das Unfassbare geschieht...


23. Juni 2017

Nach 1000 Betriebsstunden: Getriebecheck und Jahresnachprüfung unseres Motorseglers 

Am Freitag 23.6.2017 war es soweit. Die vier Fellbacher Flieger Jörg Reichle, Markus Heck, Reinhard Weisner und Jürgen Wertenbach  trafen sich am Flugplatz Heubach vor den Toren der Firma Sammet (Scheibe Aircraft GmbH), um unseren Motorsegler D-KFEL wieder flugklar zu machen. Nach 1000 Betriebsstunden wurde in den Tagen zuvor das Getriebe beim Motorhersteller Rotax gründlich untersucht. Nachdem es ohne Beanstandungen rechtzeitig zurück kam, wurde es von den Experten der Fa. Sammet wieder an unseren Rotaxmotor montiert.

Jetzt konnten wir "angreifen":

Für die Jahresnachprüfung mussten die vorgeschriebenen Wartungsarbeiten am Motor durchgeführt (Jörg) und das ganze Flugzeug gründlich gesäubert, poliert und wichtige metallische Bauteile geschmiert werden (Jürgen, Markus und Reinhard). Zum guten Schluss überzeugte sich unser Prüfer Jörg von der ordnungsgemäßen Ausführung der Arbeiten. Das war für ihn der angenehmere Teil der Prüfungsarbeit. Dann kam das Paperwork... Zur Erholung durfte er dann auch den Rattel  von Heubach nach Bartholomä fliegen!

Jetzt steht unsere D-KFEL wieder allen Motorseglerpiloten für erlebnisreiche Flüge zur Verfügung.

 


1. Juni 2017

Turboschichten  für die Heimarbeit

links: Tim, Tom Louis, Lena ----  rechts: Wolfgang, Thomas, Roland, Jürgen (v.l.)
links: Tim, Tom Louis, Lena ---- rechts: Wolfgang, Thomas, Roland, Jürgen (v.l.)

15.000 (fünfzehntausend!) Hydraulikverschraubungen waren innerhalb einer Woche zu montieren!

Ein Rundruf per E-Mail brachte junge und  ältere Flieger an den Arbeitstisch. Die Stimmung untereinander war super und bei Fliegerdiskussionen und kalten Getränken waren wir mit der Aufgabe bereits nach zwei Werkstattabenden fertig!
  
Seit dem letzten Jahr erhalten wir von einem lokalem Betrieb, der sich besonders für Vereine einsetzt, regelmäßig gut bezahlte Heimarbeit. Unser Kassier freut sich über die regelmäßigen Einnahmen, mit denen wir besondere Ausgaben finanzieren können, ohne dabei die Mitgliedsbeiträge anheben zu müssen.

Letztes Jahr haben wir von den Einnahmen einen neuen Rettungsfallschirm und fünf neue Funkgeräte für das ab 1.1.2018 obligatorische 8,33 kHz Kanalraster beschaffen können.

Dieses Jahr arbeiten wir für die Beschaffung von modernen Variometer- und Navigationssystemen für unsere Segelflugzeuge.